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Das Geheimnis von Firmaire

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Die Geschichte von Paul Baumann
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bis zu 11 Personen individualisierbar!

Beschreibung: Ein Sommerferienkurs auf dem irischen Schloss Firmaire ist alles andere als langweilig - die fünf ausgewählten Schüler pauken neben Englisch nämlich dort auch die Grundlagen der Magie und Zauberkunst. Doch nur zwei der kleinen Zauberer dürfen am Ende des Kurses auf Firmaire bleiben und eine Ausbildung zum großen Magier beginnen. Was für den Jungen und seinen Freund als Heidenspaß beginnt, wird bald bitterer Ernst, denn der Konkurrenzkampf nimmt unschöne Formen an. Einer der Schüler entpuppt sich als überehrgeizig und beginnt, seine magischen Kräfte gegen die Wesen der phantastischen Welt um Firmaire zu verwenden. Werden die anderen Schüler ihn stoppen können?
Fiona Martin, ca. 212 Seiten - Lieferfrist ab 10 Tage
ab CHF 49.90


  • Allgemeine Infos
  • Personen
  • Nennungshäufigkeit
  • Leseprobe
Abriss: Auf der Zauberschule auf Firmaire Castle lernt der jugendliche Held die guten, aber auch schlechten Seiten der Magie kennen; zusammen mit guten Freunden besiegt er die bösen Mächte und sieht einer Zukunft als großer Magier entgegen; mit 15 personalisierbaren Figuren. Empfohlenen Altersgruppe: 10-13 Jahre
Schauplatz: eine Schule und Pauls Elternhaus in Karlsruhe Firmaire Castle in Connemara / Westirland
Epoche: ein Sommer in der Gegenwart
Männliche Hauptrolle Paul Baumann, ca. 13-jähriger Schüler, der zu einem Sommerkurs nach Firmaire Castle eingeladen wird, um dort das Zaubern zu lernen; hofft, dass er gut genug ist, um nach dem Kurs dort zur Schule gehen zu können; schon zu Beginn zeigt sich, dass er großes Talent hat, da er aber nicht immer auf seine Lehrer hört, passiert ihm so manches Missgeschick; als sein Konkurrent Leon ihn zu überflügeln droht, kommt er dessen bösen Machenschaften auf die Spur und rettet schließlich Meister Brane das Leben; darf am Ende zusammen mit seinem Freund Jan auf Firmaire bleiben.
Bester Freund auf der Zauberschule Jan, besucht ebenfalls den Sommerkurs auf Firmaire Castle und wird schnell Pauls bester Freund; etwas jünger als Paul; hat raspelkurzes Haar und hervorstechende Augen; bescheiden und eher schüchtern, aber absolut hilfsbereit; nicht ganz so sportlich wie Paul; wird immer knallrot, wenn ihm etwas unangenehm ist; hilft Paul im Kampf gegen Leon und darf ebenfalls auf Firmaire bleiben.
Größter Kontrahent auf der Zauberschule Leon, gehört zu den Teilnehmern des Sommerkurses; verhält sich von Beginn an abweisend und arrogant und grenzt sich von Paul und Jan ab; will unbedingt zu den Auserwählten gehören, die nach dem Sommer auf Firmaire bleiben dürfen; um seine Zauberkräfte zu verstärken, schreckt er auch nicht davor zurück, Feen zu entführen und deren hochmagisches Blut abzuzapfen; in seinem Größenwahn versucht er, Brane in einem magischen Duell zu töten; wird schließlich von Paul und Jan bezwungen und von Firmaire verstoßen.
Mitschülerinnen auf der Zauberschule Pia und Lisa, Teilnehmerinnen am Sommerkurs; treten stets zusammen auf; kichern und kreischen die ganze Zeit; ihre Magier-Fähigkeiten reichen leider nicht aus, um am Ende für die Zauberschule ausgewählt zu werden.
Lehrer und Lehrerinnen auf der Zauberschule Miss Shespeake, Lehrerin auf Firmaire Castle; lehrt die Grundlagen der Magie; strenge, aber gute Dozentin. Mister Sobbs, eine Art Sportlehrer, der den Schülern die körperlichen Seiten der Zauberei näher bringt; kümmert sich auch um kleinere und größere Verletzungen der Schüler. Mister Genry, erteilt den Schülern Englisch-Unterricht; beaufsichtigt außerdem die Bibliothek und den magischen Teich; ca. 2 Meter groß mit sehr breiten Schultern.
Busfahrer Frank Logan, der freundliche Fahrer des Schulbusses bzw. Josys Herrchen; schlaksig mit roten Haaren und Sommersprossen; hat neben Josy schon viele Drachen gezähmt; immer fröhlich und hilfsbereit.
Gezähmtes Drachenweibchen Josy, ein Drachenweibchen; gehört zur Gattung der Wandeldrachen, d.h. sie kann beliebig ihre Gestalt ändern; fungiert als Schulbus, der die Kinder zum Sommerkurs abholt.
Mutter der männlichen Hauptrolle Emma Baumann, Pauls Mutter; hat erst vor wenigen Monaten Pauls kleine Schwester zur Welt gebracht; kleine Rolle.
Vater der männlichen Hauptrolle Martin Baumann, Pauls Vater; erlaubt Paul die Teilnahme am Sommerkurs, weil er denkt, es handle sich um einen reinen Englischkurs; kleine Rolle.
Schulkamerad der männlichen Hauptrolle David, Pauls bester Freund in der Schule; wird leider nicht nach Firmaire eingeladen, ist deshalb ein wenig motzig und glaubt Ena kein Wort.
Schulkameradinnen der männlichen Hauptrolle Jessica, ein Mädchen aus Pauls Schule; hat eine blonde Lockenpracht; wirkt ein bisschen tussig; wird kurzzeitig Opfer von Enas Zauberkünsten; kleine Rolle. Melina, Jessicas beste Freundin; wird ebenfalls von Enas Zauber überrascht; kleine Rolle.
Männliche Hauptrolle
921 x
Der Vorname des Helden ist ...
2 x
Der Nachname des Helden ist ...
1 x
Der Held hört am liebsten Musik von (Band oder Interpret/in) ...
2 x
Der Held wohnt in der Stadt ...
Bester Freund auf der Zauberschule
454 x
Der Vorname des besten Freundes ist ...
Größter Kontrahent auf der Zauberschule
213 x
Der Vorname des boshaften Zauberschülers ist ...
Mitschülerinnen auf der Zauberschule
32 x
Der Vorname der ersten Zauberschülerin ist ...
32 x
Der Vorname der zweiten Zauberschülerin ist ...
Lehrer und Lehrerinnen auf der Zauberschule
21 x
Der Nachname der Lehrerin ist ...
9 x
Der Nachname des Lehrers ist ...
36 x
Der Nachname des Bibliothekars ist ...
Busfahrer
67 x
Der Vorname des Busfahrers ist ...
1 x
Der Nachname des Busfahrers ist ...
Gezähmtes Drachenweibchen
71 x
Der Name des Drachenweibchens ist ...
Mutter der männlichen Hauptrolle
4 x
Der Vorname der Mutter des Helden ist ...
Vater der männlichen Hauptrolle
3 x
Der Vorname des Vaters des Helden ist ...
Schulkamerad der männlichen Hauptrolle
36 x
Der Vorname des Schulkameraden ist ...
Schulkameradinnen der männlichen Hauptrolle
6 x
Der Vorname der ersten Schulkameradin ist ...
5 x
Der Vorname der zweiten Schulkameradin ist ...
"Na, schon weitergekommen mit der Zauberei?", fragte Paul. Er konnte nicht verhindern, dass sich ein leicht boshafter Unterton in seine Stimme schlich. Leon sah nicht einmal auf, er kniff nur die Augen noch weiter zusammen und fixierte die Wasserkanne, als habe er eine bösartige Schlange vor sich. Jan schlenderte zu ihm hinüber, stellte sich hinter ihn und spähte über seine Schulter auf das Buch. "Wasser erzeugen, hm?", meinte er. "Hau ab", erwiderte Leon jetzt doch. "Ich muss mich konzentrieren." Jan dachte gar nicht daran abzuhauen. Stattdessen beugte er sich noch etwas weiter vor und kniff die Augen etwas zusammen, um lesen zu können, was bei dem Zauberspruch im Buch stand. "Das ist doch völlig unverständliches Gebrabbel", murrte er. "Hör zu, Paul: 'Wenn du die vierte Stufe der arkanenen Sensibilität erreicht hast, bereite deinen Geist auf die mytho-arkanen Strömungen vor. Sobald du spürst, dass die ultrafeinen Linien den gleichen Level erreicht haben wie deine geistige Schwingungsamplitude, bündelst du die Ströme gleichsam einem Netz, das du über das gewünschte Zielobjekt wirfst'." "Häh?" Paul sah Jan und Leon verwirrt an. Das klang ja schrecklich. So hatte er sich Zaubern nun wirklich nicht vorgestellt. "Meine Rede." Bevor Leon reagieren konnte, hatte Jan sich vorgebeugt und ihm das Buch aus den Händen gezogen. Mit einer schwungvollen Bewegung klappte er es zu und studierte den Einband. Er bestand aus brüchigem, braunem Leder mit darauf eingeprägten, altertümlichen Buchstaben, die zum größten Teil schon vollkommen abgewetzt waren. "Das sieht aus, als wäre es mindestens ein paar Jahrhunderte alt", kommentierte er. "Kein Wunder, dass niemand das Geschwafel versteht. Wo hast du das nur her, Leon?" Doch Leon war aufgesprungen und herumgewirbelt, sodass er nun direkt vor Jan stand. Wütend funkelte er ihn an. "Gib das sofort wieder her", knurrte er. "Ich habe es zuerst gefunden." Er machte sich so groß wie möglich, doch Jan streckte einfach die Hand mit dem Buch hoch in die Luft. "Es ist uralt. Ich glaub nicht, dass du daraus irgendwas lernen kannst", spottete er. "Gib her!" Leon schrie jetzt und machte einen Satz auf Jan zu, der einem Panther alle Ehre gemacht hätte. Jan wich ein Stück zurück und warf dann mit einer schnellen Handbewegung das Buch Paul zu. Der riss gerade noch rechtzeitig den Arm in die Luft, um es aufzufangen. Leon warf sich mit einem Heulen herum und stürmte in Richtung Paul, doch der hatte noch genügend Zeit, das Buch aufzuschlagen und einen Blick auf die Zaubersprüche zu werfen. Wie man einen wilden Widder aufhält. Das schien Paul genau der richtige Spruch für diese Gelegenheit zu sein. Rasch überflog er die Zeilen, entdeckte etwas, das wie eine Zauberformel aussah, und schleuderte die Worte dem verdutzten Leon entgegen. "Seas caora!" Paul wusste nicht, um welche Sprache es sich handelte, selbst das Verständigungselixier half da nicht weiter. Ihm war nicht mal klar, ob er die Worte richtig ausgesprochen hatte. Vermutlich nicht. Vielleicht war es auch gar kein Zauberspruch gewesen. Vielleicht hatte da ja auch 'Auf keinen Fall folgende Worte aussprechen!' gestanden. Wie auch immer, zuerst glaubte Paul sogar, dass der Spruch gewirkt hatte. Leon stockte nämlich mitten in der Bewegung, als wäre er gegen eine Wand gelaufen. Oder irgendwie in unsichtbarer Watte stecken geblieben. Leider blieb diese Watte nicht lange unsichtbar, denn schon im nächsten Moment erklang ein erbostes Blöken, und zwischen Paul und Leon materialisierte sich ein wolliges Etwas, das Paul als Widder identifizierte. Und es handelte sich um ein ziemlich stattliches Tier. Es hatte eine Schulterhöhe von fast einem Meter, und die eng gewundenen Hörner, die links und rechts aus seinem Schädel wuchsen, erinnerten Paul an einen mittelalterlichen Rammbock. Die Augen des Tieres funkelten bedrohlich gelb, und sein zottiges Fell klebte voller Dreckklumpen. Ein intensiver Geruch nach Schaf breitete sich im Raum aus. Der Widder schnaubte, scharrte mit den Hufen und rollte seine gelben Augen. Und als ob das nicht schon bedrohlich genug gewirkt hätte, wandte er jetzt seinen Kopf in Leons Richtung. Der starrte völlig verblüfft zurück, seine vorgestreckten Hände immer noch tief in dem Fell vergraben, wo er gegen das Tier gerannt war. Der Widder knurrte. Paul hätte nicht gedacht, dass ein gewöhnliches Schaf einen solchen Laut hervorbringen konnte. Es hörte sich eher an wie ein Bär. Vorsichtshalber wich er ein paar Schritte zurück in Richtung der Tür. "Äh, Paul?" Jan starrte mit riesigen Augen auf den Widder, der jetzt einen Satz nach vorne tat, um Leons Griff zu entkommen. Leon verlor das Gleichgewicht und stolperte ebenfalls vorwärts, nur um abermals mit dem Tier zusammenzustoßen, das jetzt noch lauter knurrte, herumfuhr und sowohl Leon als auch Jan wütend anfunkelte. Langsam senkte er den Kopf und brachte sich in Positur. Paul sah, wie die Muskeln des Tieres unter seiner Haut spielten, als es sich zum Angriff bereit machte. "Paul? Könntest du bitte was tun?", fragte Jan nochmal unsicher und wich langsam zurück, bis er mit dem Rücken gegen die Wand stieß und stehen bleiben musste. Leon war ganz bleich geworden und versuchte, sich unauffällig zur Seite zu verdrücken, sodass nur noch Jan im Blickfeld des Widders stand. Paul blätterte hektisch in dem Buch, in der Hoffnung, über irgendetwas zu stolpern, das ihm hier weiterhelfen konnte, doch natürlich fand er auf diese Weise überhaupt nichts. Und dann griff der Widder an.

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