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Das Mysterium der Tempelritter

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Die Zeitreise von Mark Patterson
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Beschreibung: Der Archäologe reist nach Äthiopien, um in einer spirituellen Zeremonie etwas über den Verbleib der sagenumwobenen Bundeslade zu erfahren. Doch das Ritual wird gestört und der Geist des Wissenschaftlers fällt durch Zeit und Raum - bis er sich im Jahr 1127 im Körper eines soeben gefallenen Ritters wiederfindet. Er macht Bekanntschaft mit den Gründern des legendären Templerordens und kommt dem Geheimnis um die Bundeslade auf die Spur. Doch ein Versuch, den Zeitreisenden wieder in die Gegenwart zurückzuholen, durchkreuzt seine Vor-Ort-Recherchen. Stattdessen landet er im Frankreich des frühen 14. Jahrhunderts. Dort begegnet er dem Templerorden auf dem Höhepunkt seiner Macht - und unmittelbar vor dessen Zerschlagung durch König Philipp IV.
Robert de Vries, ca. 212 Seiten - Lieferfrist ab 10 Tage
ab CHF 49.90


  • Allgemeine Infos
  • Personen
  • Nennungshäufigkeit
  • Leseprobe
Abriss: Die abenteuerliche und amüsante Zeitreise eines männlichen Helden in die Zeit der Kreuzzüge und des legendären Tempelritterordens; inklusive einer äußerst dezenten Liebesgeschichte und Nachwuchs (ein Sohn)
Schauplatz: Addis Abeba (Äthiopien) der Gegenwart Jerusalem (Israel) im 12. Jahrhundert Libourne / La Rochelle (Frankreich) im frühen 14. Jahrhundert
Epoche: Gegenwart das Jahr 1127 das Jahr 1307
Männliche Hauptrolle Mark Patterson, Archäologe; intelligent (spricht fließend Latein), spitzfindig und diplomatisch; lässt sich auf das Ritual eines alten Schamanen ein, weil er dem Geheimnis um die sagenumwobene Bundeslade auf die Spur kommen will; schlüpft während seiner Zeitreise in die Körper kürzlich verstorbener Ritter und lernt sämtliche historische Figuren kennen, die ihn als "Himmlischen Gesandten" ansehen; überlistet seine Kritiker und Gegner stets mit seinem Wissen über zukünftige Dinge anstatt mit Waffengewalt; verliebt sich in Jerusalem in seine Dienerin Tabiha; zeugt ein Kind mit ihr, was er aber nie erfährt; muss sie verlassen, als er in eine andere Zeit gewirbelt wird; kehrt am Ende mit neuen Erkenntnissen über die Schätze der Tempelritter wieder in die Gegenwart zurück.
Geliebte der männlichen Hauptrolle Tabiha, Marks persönliche Dienerin am Königshof in Jerusalem; zierlich; dunkler Teint; klug und sanftmütig; zwischen ihr und Mark entwickelt sich eine zärtliche Romanze (keine ausführlichen Liebesszenen!); nach Marks Verschwinden reist sie in der Obhut der Tempelritter nach Frankreich und bringt dort einen Sohn zur Welt, den sie nach Mark benennt.
Vertrauter der männlichen Hauptrolle Gundemar von Charolles, Mitglied der Templer-Laienbruderschaft im 12. Jahrhundert; schweigsam, doch überaus klug und mutig; besteht gemeinsam mit Mark so manches Abenteuer und wird so zu seinem Vertrauten.
Ritter Raimond von Besancon, Ritter zur Zeit der ersten Kreuzzüge; hager mit hohlen Wangen und Spitzbart; ebenso kleingeistiger wie glühender Verfechter des christlichen Glaubens; erweist sich jedoch als überaus treuer und tapferer Weggefährte.
Chef der Dienerschaft Nador, der Chef der Dienerschaft am Königshof in Jerusalem; erfüllt Mark jeden seiner Wünsche.
Tuchhändler Ibn Kammun, Tuchhändler; älterer Herr; Mark und die Tempelritter retten seine Karawane aus dem Fängen von Wüstenräubern, woraufhin er sie herzlich in sein Dorf einlädt und reichlich beschenkt.
Tempelritter Armand von Quillan, loyaler Tempelritter; erster Begleiter Marks in Frankreich.
Äthiopischer Ganove Ibn Massuf, äthiopischer Ganove, dem Mark einst einen Raub vereitelt hat; rächt sich an Mark, indem er das Schamanenritual stört.
Freund der männlichen Hauptrolle Austin Penrose, Freund und Studienkollege von Mark; hat selbst an einer spirituellen Zeremonie teilgenommen und verschafft Mark Kontakt zu dem Schamanen.
Männliche Hauptrolle
721 x
Der Held heißt mit Vornamen ...
7 x
Der Held heißt mit Nachnamen ...
Geliebte der männlichen Hauptrolle
44 x
Die Dienerin, in die sich der Held verliebt, heißt mit Vornamen ...
Vertrauter der männlichen Hauptrolle
53 x
Der mutige Tempelritter heißt mit Vornamen ...
9 x
Der mutige Tempelritter kommt aus ...
Ritter
107 x
Der gottesfürchtige Kreuzritter heißt mit Vornamen ...
15 x
Der gottesfürchtige Kreuzritter kommt aus ...
Chef der Dienerschaft
9 x
Der Diener des Helden heißt mit Vornamen ...
Tuchhändler
4 x
Der Nachname des Tuchhändlers lautet (Ibn = Sohn des...) ...
Tempelritter
20 x
Der Tempelritter in Frankreich heißt mit Vornamen ...
4 x
Der Tempelritter in Frankreich kommt aus ...
Äthiopischer Ganove
9 x
Der Nachname des Ganoven ist (Ibn = Sohn des...) ...
Freund der männlichen Hauptrolle
10 x
Der Studienfreund des Helden heißt mit Vornamen ...
2 x
Der Studienfreund des Helden heißt mit Nachnamen ...
Er schlug die Augen auf. Das Erste, was er sah, war ein strahlend blauer Himmel ohne jede Wolke, und die Sonne brannte so grell und blendend herab, wie er es noch nie gespürt zu haben glaubte. Afrika!, dachte er aufatmend. Die Reise war vorüber. Er war zurück in Afrika. Doch dann sah er die Gestalten, die ihn von allen Seiten umringt hatten. Ausgemergelte, verdreckte und blutbesudelte Gestalten. Dutzende und Aberdutzende. Einige waren in rostige, verbeulte Rüstungen gekleidet, mit langen Schwertern in den Händen, die anderen - der überwiegende Teil - trugen wallende weiße Gewänder, und ihre Waffen waren Krummschwerter oder hölzerne Lanzen mit metallenen Spitzen. Und alle, ausnahmslos alle, standen wie vom Donner gerührt da und starrten ihn an wie einen Geist, mit aufgerissenen Augen und offenen Mündern, in denen so manche Zahnlücke oder ein verfaulter Zahn zu erkennen war. Nein, das hier war nicht Afrika!, erkannte Mark. Das war nicht der Ort, an dem er zu seiner Traumreise aufgebrochen war. Zwar befand er sich inmitten wüstenähnlicher und trockener Höhenzüge, aber abgesehen davon, sah die gesamte Gegend vollkommen anders aus. Ruckartig richtete er den Oberkörper auf. Der Mann, der sich ihm am weitesten genähert hatte, mit einer Lanze in der ausgestreckten Hand, so als ob er Mark damit in die Seite hatte stoßen wollen, fuhr mit einem erschrockenen Aufschrei zurück und verschwand stolpernd im Hintergrund. Als wäre dies ein Signal, kam urplötzlich Leben in die restlichen Gestalten. Entsetzte Schreie brandeten auf, und die Männer in den wallenden Gewändern stoben wie in allergrößter Panik davon. Stolpernd, schreiend und ohne sich nur ein einziges Mal umzudrehen, rannten sie davon, als wären ihnen sämtliche Armeen der Finsternis auf den Fersen. Mark sah sich unwillkürlich um, um zu sehen, ob hinter ihm ein grässliches, furchterregendes Monster stand. Aber natürlich befand sich dort keines. Nur weitere fliehende Krieger, wohin seine Blicke auch wanderten. Auch die Verletzten humpelten davon, von ihren Kameraden gestützt oder alleine, sofern sie dazu noch in der Lage waren. Und sie liefen vor ihm davon, begriff Mark. Die wenigen, die nicht flohen - das waren die Krieger in den Rüstungen -, fielen in seine Richtung gewandt auf die Knie, erst einer, dann mehrere und schließlich alle. Sie schlugen Kreuze vor ihren Brüsten und senkten ehrfürchtig die Köpfe. Marks Blicke wanderten hektisch umher. Überall bot sich ihm dasselbe Bild. Wo, fragte er sich mit explosionsartig wachsendem Unbehagen, war er nur gelandet? Und was um alles in der Welt ging hier vor? Er fuhr sich mit dem Handrücken über die Augen, wie um einen bösen Traum zu verscheuchen, und hielt mitten in der Bewegung inne. Entsetzt starrte er auf die Hand. Das war nicht seine Hand! Seine Hände waren kräftig, mit hervortretenden Adern und schlanken Fingern, doch diese hier war viel runder, die Finger kürzer und dicker, und zusätzlich verlief eine lange Narbe quer über den Handrücken. Eine Narbe, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Und als er erschrocken an seinem gedrungenen Körper herabsah, der in einem zerrissenen Kettenhemd, einer von Flicken übersäten Hose und nahezu durchgetretenen Schnürsandalen steckte, konnte er nichts entdecken, was ihm auch nur im Geringsten bekannt vorkam. Der Körper, in dem er steckte - das war nicht er selbst! Aber wer war er dann? Und sofort drängte sich ihm, ohne dass er irgendeine Antwort auf die erste Frage gehabt hätte, schon die nächste in den Kopf: Wo war er? Oder sollte die Frage richtigerweise lauten: Wann?

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