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Gnadenlose Jagd

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Zwei spannende Fälle mit Bount Reiniger
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bis zu 19 Personen individualisierbar!

Beschreibung: Zwei schaurige Kriminalfälle führen den furchtlosen New Yorker Privatdetektiv in den Südwesten der USA: Im ersten Fall wird er von einem reichen Industriellen beauftragt, dessen vermisste Tochter aufzuspüren. Zuerst erwartet der Detektiv einen Mordfall, doch eine Blutspur in der Wohnung des Opfers führt ihn auf die Fährte einer okkulten Sekte in der Wüste Arizonas... Im zweiten Fall werden der Privatdetektiv und seine Assistentin nach Texas gerufen. Dort versuchen sie, einen Farbigen kurz vor seiner geplanten Hinrichtung aus der Todeszelle zu retten. Wie sich nämlich herausstellt, wurde wegen rassistischer Vorurteile vorschnell ein Unschuldiger zum Mörder erklärt. Doch dem Detektiv bleibt nicht mehr viel Zeit, den wahren Täter zu finden...
Brian Carisi, ca. 212 Seiten - Lieferfrist ab 10 Tage
ab CHF 49.90


  • Allgemeine Infos
  • Personen
  • Nennungshäufigkeit
  • Leseprobe
Abriss: Privatdetektiv Bount Reiniger löst zwei schaurige Kriminalfälle: "Satansspiele" - kriminelle Machenschaften einer okkulten Sekte in der Wüste Arizonas (eine Person wird erschossen) "Todesstrafe" - ein Unschuldiger sitzt in der Todeszelle und erwartet seine Hinrichtung; in einem Wettlauf gegen die Zeit gilt es, unter den vielen Verdächtigen den wahren Mörder zu finden (2 Leichen) Beide Krimis sind ohne Liebesszenen.
Schauplatz: New York (Krimi 1 und 2) Tucson, Arizona (Krimi 1) Houston, Texas (Krimi 2) San Antonio, Texas (Krimi 2)
Epoche: Gegenwart
Männliche Hauptrolle (Krimi 1+2) Bount Reiniger, gutaussehender, charmanter New Yorker Privatdetektiv und Held der beiden Kriminalgeschichten; hochgewachsene Statur; Gelegenheitsraucher; löst die beiden Kriminalfälle.
Assistentin der männlichen Hauptrolle (Krimi 1+2) June March, Bount Reinigers Assistentin; hilft ihm immer wieder, wenn die Lage aussichtslos scheint; sehr attraktive Frau: schlanke Arme, schmale Wespentaille, lange Haare ("blonde Mähne"); schwärmt für ihren Chef und wünscht sich mehr als nur ein berufliches Verhältnis mit ihm - leider erfolglos.
Vermisste Industriellentochter (Krimi 1) Kimberley Morgan, 25 Jahre alt; Tochter des Industriellen Harry J. Morgan; Freundin von Morris Clansing; ist verschwunden; hat einen teuren Lebensstil und lebt überwiegend vom Geld ihres Vaters Harry J. Morgan (monatliche Schecks); hat ihr Studium abgebrochen und sich dann in SoHo als Künstlerin in der Malerei versucht; ist drogensüchtig (Kokain) und wurde deswegen auch schon verhaftet; hat sich der Satanskult-Sekte 'Satans Kinder' zugewandt und trägt deren Zeichen, ein Pentagramm, auf dem Handballen; Bount befürchtet zuerst, dass Kimberley ermordet wurde, kann sie letztlich aber lebend aufspüren und aus den Klauen der Sekte befreien.
Vater der vermissten Industriellentochter (Krimi 1) Harry J. Morgan; Kimberleys Vater; reicher Industrieller; um die 60, aber noch voller Energie; wurde von seiner Frau verlassen, weil er mehr Zeit mit seinen Geschäften als mit ihr verbracht hat; hat aus ähnlichen Gründen kein besonders gutes Verhältnis zu seiner Tochter Kimberley, macht sich aber Sorgen um sie und beauftragt den Privatdetektiv Bount Reiniger, sie aufzuspüren; hat nur einen kurzen Auftritt.
Freund der vermissten Industriellentochter (Krimi 1) Morris Clansing, Kimberleys Freund; bewegt sich in den gleichen okkultistischen Kreisen wie Kimberley; mit ihm ist sie unterwegs; bewohnte nur ein düster eingerichtetes Zimmer zur Untermiete; laut seiner Vermieterin ein meist arbeitsloser Schauspieler; wird - nachdem Bount ihn endlich aufgespürt hat - bei einer Verfolgungsjagd von Sektenmitgliedern erschossen.
Leiter des Morddezernats (Krimi 1) Toby Rogers, Leiter des Morddezernats; Captain bei der Polizei und auch ein Freund von Bount; gut beleibte, korpulente Statur; geht Bount gerne einmal mit Informationen zur Hand und umgekehrt.
Polizeichef von Tucson (Krimi 1) Chief Terrance, Polizeichef von Tucson; unangenehmer, unfreundlicher Zeitgenosse; behaarte Hände; gehört auch zur Sekte 'Satans Kinder' (was sich aber erst am Ende herausstellt); boykottiert Bount und die Suche nach Kimberley, kommt damit aber letztlich nicht durch.
Polizist in Tucson (Krimi 1) Ed Milland, Polizist in Tucson; groß und schlaksig; glaubt an Ritualmorde und liegt damit ganz nah an der Wahrheit; hat nur einen kurzen Auftritt.
Psychiater, der eine kurze Affäre mit der Vermissten hatte (Krimi 1) Dr. Samuel Follett; verheirateter Psychiater und Nervenarzt; klein und schmächtig; Bount findet seine Telefonnummer an der Wand von Kimberleys Atelierwohnung; Follett fürchtet, dass seine Frau Bount angeheuert hat; hatte eine kurze Affäre mit Kimberley; hat sie nach ihrer Hinwendung zu der Sekte ebenfalls aus den Augen verloren; hat nur einen kurzen Auftritt.
Dealer der vermissten Industriellentochter (Krimi 1) Art Reilly, Dealer; um die dreißig; lieferte Kimberley die Drogen; als Bount ihn spontan trifft und verhören will, bedroht Art ihn mit einem Messer und versucht, zu fliehen; erzählt Bount unter Druck aber dann doch, was er von Kimberley weiß, woraufhin Bount ihn laufen lässt; hat nur einen kurzen Auftritt.
Hohepriester und Anführer der Sekte 'Satans Kinder' (Krimi 1) James, Hohepriester und Anführer der Sekte 'Satans Kinder'; mittleren Alters; narbiges Gesicht, harte Züge; hat nur einen kleinen Auftritt.
Todeskandidat (Krimi 2) Eric LaRue, Farbiger; sitzt in der Todeszelle im Staatsgefängnis von Houston, Texas, weil er seine (weiße) Ex-Freundin und Geschäftspartnerin Claire Levine ermordet haben soll; hat zwei mögliche Motive: Eifersucht oder Habgier, da Claire einen neuen Freund hatte und die gemeinsame Firma verlassen und ihr Geld mitnehmen wollte; hatte außerdem Geldsorgen (und keine finanzielle Rücklagen mehr) wegen seinem Laster, dem Glücksspiel.
Bruder und Anwalt des Todeskandidaten (Krimi 2) Miles LaRue, Erics Bruder, sieht ihm ziemlich ähnlich; Afro-Amerikaner und Anwalt; wurde vor ein paar Jahren von seiner Frau verlassen; will die Unschuld seines Bruders beweisen und deshalb unbedingt die Entlastungszeugin, eine Anhalterin, finden; engagiert zu diesem Zweck Bount und bietet ihm eine Unterkunft in seinem großen Haus in einem Villen-Vorort von Houston; weitere Recherchen - nach dem wirklichen Mörder - blockiert er lange Zeit, da er selbst in Verdacht geraten könnte, weil er einmal eine Affäre mit Claire hatte.
Ermordete und Ex-Freundin des Todeskandidaten (Krimi 2) Claire Levine, hübsche Frau; Ex-Freundin und Geschäftspartnerin von Eric LaRue; war mit ihm zusammen Teilhaber einer Werbeagentur; wurde in ihrem Haus erschlagen aufgefunden; Tatwaffe war eine Bronzefigur aus ihrem Wohnzimmer; Todesursache: klaffende Kopfwunde; außer Eric findet Bount noch etliche andere Verdächtige, die ein Motiv für den Mord gehabt hätten, zum Beispiel Miles LaRue, mit dem Claire eine Affäre hatte, oder ihr letzter Lebensgefährte, Jim Graham.
Letzter Lebensgefährte der Ermordeten (Krimi 2) Jim Graham, letzter Lebensgefährte der Ermordeten; hochgewachsen, durchtrainiert (eindrucksvolle Bizepse), solariumgebräunt; zwei Reihen makellos weißer Zähne; Besitzer eines Fitness-Centers; bezeichnet sich selbst als Import/Export-Kaufmann; ist auch als Kredit-Hai bekannt und macht zwielichtige Geschäfte; hat einen Streit zwischen Eric und Claire am Vortag des Mordes mitgekriegt und belastet Eric damit vor Gericht; ziemlich aufbrausender Typ; schon einmal wegen Körperverletzung angeklagt; hat nur einen kurzen Auftritt.
Anhalterin und potenzielle Entlastungszeugin (Krimi 2) Nadine Poincheval, junge Frau (noch keine einundzwanzig), verschwunden; drogensüchtig (Heroin); schmuddelig gekleidet; sehr schlank; wurde von Eric in der Mordnacht als ziemlich heruntergekommene Anhalterin mitgenommen und wäre somit eine wichtige Entlastungszeugin für ihn; hatte laut Beschreibungen einen französischen Akzent (kommt vermutlich aus Kanada) und trug ein Yin Yang-Amulett; wollte in der Bar "Clou" arbeiten; taucht nicht persönlich auf; wird später tot aufgefunden.
Polizei-Captain (Krimi 2) Bo Harris, Polizei-Captain; hat rassistische Vorurteile; kleine, aber kräftige Gestalt; breitschultrig; kurzgeschorene Haare; braungebrannte Kopfhaut; Stiernacken; ist verantwortlich für die Verhaftung und Anklage Eric LaRues; sieht am Ende seinen Fehler ein (einen Unschuldigen voreilig festgenommen zu haben) und bereut ihn.
Attraktive Immobilienmaklerin und Freundin der Ermordeten (Krimi 2) Rosa Montalban, attraktive Immobilienmaklerin; kurvenreich; schlanke Arme; trägt gerne verführerische Outfits; war mit dem Mordopfer befreundet; wollte Claire am Abend des Mordes besuchen und fand ihre Leiche kurz nach der Tat; war Zeugin eines sehr heftigen Streits zwischen Claire und Eric am Morgen davor und belastet Eric mit ihrer Aussage; fährt einen Sportwagen und übt auf Bount eine anziehende Wirkung aus; sie geht auf seine Flirt-Versuche zwar nicht wirklich ein, erleichtert ihm aber am Ende seine Recherchen am Tatort.
Nette Polizistin (Krimi 2) Whitney Bright, Polizistin (Sergeant); klein, zartgliedrig; laut Bount die erste nette Polizistin in Texas; hat nur einen kurzen Auftritt.
Männliche Hauptrolle (Krimi 1+2)
939 x
Der Vorname des Privatdetektivs ist ...
96 x
Der Nachname des Privatdetektivs ist ...
2 x
Die Haarfarbe des Privatdetektivs ist ...
3 x
Die Augenfarbe des Privatdetektivs ist ...
Assistentin der männlichen Hauptrolle (Krimi 1+2)
157 x
Der Vorname der Assistentin des Detektivs ist ...
6 x
Der Nachname der Assistentin des Detektivs ist ...
3 x
Die Augenfarbe der Assistentin ist ...
9 x
Die Haarfarbe der Assistentin ist ...
Vermisste Industriellentochter (Krimi 1)
182 x
Der Vorname der Vermissten ist ...
59 x
Der Nachname der Vermissten und ihres Vaters ist ...
Vater der vermissten Industriellentochter (Krimi 1)
13 x
Der Vorname des Vaters der Vermissten ist ...
Freund der vermissten Industriellentochter (Krimi 1)
74 x
Der Vorname des Freundes (stirbt) der Vermissten ist ...
81 x
Der Nachname des Freundes (stirbt) der Vermissten ist ...
Leiter des Morddezernats (Krimi 1)
7 x
Der Vorname des Leiters des Mordezernats ist ...
14 x
Der Nachname des Leiters des Morddezernats ist ...
Polizeichef von Tucson (Krimi 1)
33 x
Der Nachname des Polizeichefs ist ...
Polizist in Tucson (Krimi 1)
4 x
Der Vorname des Polizisten ist ...
20 x
Der Nachname des Polizisten ist ...
Psychiater, der eine kurze Affäre mit der Vermissten hatte (Krimi 1)
4 x
Der Vorname des Psychiaters ist ...
29 x
Der Nachname des Psychiaters ist ...
Dealer der vermissten Industriellentochter (Krimi 1)
3 x
Der Vorname des Dealers ist ...
7 x
Der Nachname des Dealers ist ...
Hohepriester und Anführer der Sekte 'Satans Kinder' (Krimi 1)
8 x
Der Name des Hohepriesters ist ...
Todeskandidat (Krimi 2)
133 x
Der Vorname des Todeskandidaten ist ...
94 x
Der Nachname des Todeskandidaten und seines Bruders ist ...
Bruder und Anwalt des Todeskandidaten (Krimi 2)
126 x
Der Vorname seines Bruders ist ...
Ermordete und Ex-Freundin des Todeskandidaten (Krimi 2)
76 x
Der Vorname der Ermordeten ist ...
23 x
Der Nachname der Ermordeten ist ...
1 x
Die Haarfarbe der Ermordeten ist ...
Letzter Lebensgefährte der Ermordeten (Krimi 2)
8 x
Der Vorname des Fitness-Studio-Besitzers ist ...
34 x
Der Nachname des Fitness-Studio-Besitzers ist ...
Anhalterin und potenzielle Entlastungszeugin (Krimi 2)
11 x
Der Vorname der Entlastungszeugin ist ...
4 x
Der Nachname der Entlastungszeugin ist ...
3 x
Die Haarfarbe der Entlastungszeugin ist ...
Polizei-Captain (Krimi 2)
4 x
Der Vorname des Polizei-Captains ist ...
25 x
Der Nachname des Polizei-Captains ist ...
Attraktive Immobilienmaklerin und Freundin der Ermordeten (Krimi 2)
32 x
Der Vorname der Freundin der Ermordeten ist ...
13 x
Der Nachname der Freundin der Ermordeten ist ...
1 x
Die Haarfarbe der Freundin der Ermordeten ist ...
Nette Polizistin (Krimi 2)
3 x
Der Vorname der Polizistin ist ...
7 x
Der Nachname der Polizistin ist ...
"Was ist schiefgelaufen?", fragte Bount schließlich. "Es sind doch Satans Kinder, die hinter Ihnen her sind, nicht wahr? Ihre eigenen Glaubensbrüder also - wenn man das Wort an dieser Stelle verwenden kann." Clansing schluckte. "Ja..." "Erzählen Sie!" "Wir kamen in New York mit Mitgliedern dieser Gruppe in Kontakt. Sie treffen sich im Geheimen, um die Zeremonien abzuhalten. Schwarze Messen, Totenbeschwörungen und so etwas." Er blickte Bount an und setzte hinzu: "Zuerst war es wie eine Art Spiel. Diese dunklen Rituale und finsteren Mächte... Es war ein seltsames Prickeln, ein eigenartiges Schaudern dabei. Aber im Grunde war es harmlos." "Satans Kinder findet man nicht im Telefonbuch, nicht wahr?" "Nein. Sie tarnen sich hinter Stiftungen und dergleichen." "Ist einer ihrer Deckmäntel zufällig das Zentrum für esoterische Studien und Persönlichkeitsbildung?" Clansing nickte. "Ja. Hier in Arizona ist das Zentrum dieser Gruppe. Es war reine Neugier, die uns hierher trieb - Kimberley und mich. Satans Kinder haben ein Stück Land gepachtet und dort eine Art Siedlung errichtet. Es liegt ziemlich einsam. Dort erregt man auch kein Aufsehen. Zuerst war es ganz gut. Eine feste Gemeinschaft. Jeder wusste, wo sein Platz war..." Er blickte hinaus in die Weite. "Ich hatte das Gefühl, etwas zu bedeuten." Er hielt inne und schien zu träumen. Bount sah, dass er einen ziemlich gebrochenen Mann vor sich hatte, der einige Probleme damit haben würde, wieder mit sich selbst zurechtzukommen. Aber darauf konnte Bount jetzt keine Rücksicht nehmen. Bount schaute ihn fragend an: "Irgendwann muss es dann nicht mehr gestimmt haben, sonst wären Sie ja nicht getürmt..." "Das ist richtig", flüsterte Clansing. "Erst wollten wir es nicht wahrhaben, Kimberley und ich. Wir haben einfach die Augen verschlossen." Bount begriff. Man hatte Kimberley und Clansing vermutlich zu Anfang ihrer Zeit bei Satans Kindern einer Art Gehirnwäsche unterzogen. Dass sie es dennoch geschafft hatten, davonzulaufen, war erstaunlich. "Es geschahen schreckliche Dinge...", fuhr Clansing zögerlich und mit gepeinigtem Gesichtsausdruck fort. "Menschenopfer", half ihm Bount mit ruhiger Stimme weiter. "Woher wissen Sie das?" "Spielt doch keine Rolle. War einfach nur eine Vermutung." Bount atmete tief durch und setzte dann noch hinzu: "Wissen Sie, ich war schon mal in der Gegend, wo sich dieses angebliche Studienzentrum befindet, aber man hat mich ziemlich unfreundlich wieder davongeschickt." "Jetzt wissen Sie, warum." "Allerdings." "Seien Sie froh, dass man Sie nicht in der Wüste verscharrt hat, Reiniger! Diese Leute kennen nämlich kein Pardon." "Warum töten Satans Kinder?", fragte Bount sehr ernst. "Es gibt hier in der Gegend eine regelrechte Mordserie. Alle Opfer wurden auf die gleiche bestialische Weise ermordet." "Ja, ich weiß. Ich war selbst Augenzeuge." Clansing stockte kurz, bevor er weitersprach. Es fiel ihm ganz offensichtlich nicht leicht, darüber zu reden. "Es gehört zum Kult", erklärte er schließlich. "Satan, unser Herr, verlangt Opfer... Immer, wenn sich der Mond in einer bestimmten Stellung befindet. Um das auszurechnen, gibt es einen Astrologen. Und ein Knochenorakel entscheidet dann, wer das Opfer ist." "Ein Knochenorakel?" "Ja. Einige Knochensplitter werden auf den Boden geworfen. Das Ergebnis wird durch den Hohepriester Satans interpretiert." "Wer ist der Hohepriester?" "Er heißt James." "James - und wie weiter?" "Ich kenne ihn als James. Nichts weiter." "Schauderhaft!", warf June ein, die am Steuer saß und das Gas ziemlich durchdrückte. "Was sind das nur für Menschen?" "Hinter die Sache mit den Menschenopfern kamen Kimberley und ich erst nach und nach. Wir wollten aussteigen..." "...und dagegen hatten Satans Kinder etwas einzuwenden!" "Man wollte uns ebenfalls auf dem Altar Satans opfern. Und vielleicht hat man das mit Kimberley auch schon getan. Bei der Tankstelle haben sie sie in die Hände bekommen. Ich konnte nur noch selbst um mein Leben rennen." Morris Clansing sprach nicht weiter. Die Erinnerung an das Erlebte schien ihn schaudern zu lassen. Ihm traten Tränen in die Augen. "Es sind bestialische Mörder!", flüsterte er. Bount nickte nur stumm.

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